Häufige Fragen
Was ist eine Vasektomie?
Eine Vasektomie ist die Sterilisation des Mannes. Dabei werden die beiden Samenleiter durchtrennt und verschlossen, sodass keine Spermien mehr ins Ejakulat gelangen.
Wie viel kostet eine Vasektomie?
Meist 400 bis 800 Euro inklusive Kontroll-Spermiogramm. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel nicht.
Ist eine Vasektomie schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und ist kaum schmerzhaft. Danach treten für einige Tage leichte Beschwerden auf.
Bleibt die Potenz nach der Vasektomie erhalten?
Ja. Erektion, Lust, Orgasmus und Testosteronspiegel verändern sich nicht.
Wann bin ich nach der Vasektomie unfruchtbar?
Wenn das Kontroll-Spermiogramm nach etwa acht bis zwölf Wochen keine Spermien mehr zeigt. Bis dahin müssen Sie weiter verhüten.
Kann man eine Vasektomie rückgängig machen?
Ja, mit einer mikrochirurgischen Vasovasostomie. Die Erfolgschancen liegen je nach Zeitabstand bei etwa 60 bis 90 Prozent.
Ab welchem Alter ist eine Vasektomie möglich?
Rechtlich ab 18 Jahren. Viele Urologen raten jüngeren Männern ohne Kinder zu besonders sorgfältiger Abwägung und einer längeren Bedenkzeit.
Wie lange bin ich nach der Vasektomie arbeitsunfähig?
Bei Bürotätigkeit meist ein bis drei Tage, bei körperlich schwerer Arbeit etwa eine Woche.
Verändert sich das Ejakulat?
Kaum. Spermien machen nur einen sehr kleinen Teil der Samenflüssigkeit aus. Menge und Aussehen bleiben praktisch gleich.
Brauche ich die Zustimmung meiner Partnerin?
Rechtlich nicht. Viele Praxen empfehlen aber ein gemeinsames Beratungsgespräch, weil die Entscheidung beide betrifft.